Wei Schifoan is des leiwandste, wos ma si nur vorstön kaun!

Wei Schifoan is des leiwandste, wos ma si nur vorstön kaun!

Clubleben

Unter diesem Motto gab es beim Round Table 48 Amstetten zum ersten Mal ein 2tägiges Skimeeting.

Im vergangenen November zog es die Amstettner Tabler nach Hintertux um sich bei einem sogenannten Skimeeting, fernab vom Table-Alltag in der Heimatstadt, neuen Ideen, Visionen und dem internen Zusammenhalt hinzugeben. Das gelang auch mit Bravour.
Aber vom Beginn an erzählt:
Um 5 Uhr morgens sollte es auf die Straße gehen um es den bekannten Zeilen im Wolfgang Ambros-Hits gleich zu tun. „In der Fruah bin i der erste, der wos aufefohrt …“ Am Rande sei erwähnt, dem einen oder anderen Tabler war diese Abfahrtszeit schon von vorn herein zu früh angesetzt und nach der akademischen Viertelstunde Verspätung gelang es sogar einem unserer Kollegen (auch National Board Mitglied), sich auf das Packen der Sachen rauszureden und wollte somit die Verspätung rechtfertigen. Was jetzt noch niemand weiß, diese Ausrede wurde bei der Ankunft in Hintertux grauslich aufgedeckt.
Gut, so ging es also mit leichter Verspätung auf die Autobahn. Dort durfte unser Aspirant die verlorene Zeit auf eigene Kasse wieder gut machen. 😉 Manche von uns meinten, dass der Fahrstil unseres Neulings den Kakao von der Erstkommunion noch einmal gut umrührt.
In Hintertux angekommen, wollten wir natürlich keine Zeit verlieren und stürmten unser Quartier zur richtigen Adjustierung für das Skifahren.

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Jetzt kommen wir wieder zurück zu unserem lieben Freund, welcher früh Morgens noch von seinem Packen erzählte und somit seine Verspätung erklärte … Zu unserer und vorallem seiner Überraschung hatte er bis auf seine Skischuhe, Skistöcke und Skier sämtliche Sachen zu Hause vergessen und stand in einem Outfit vor uns, welches uns in unseren Reaktionen unterschied. Die einen konnten nicht mehr vor lauter Lachen, die anderen hatten feuchte Augen aus Mitleid, dass er jetzt den ganzen Tag so auf die Piste muss. Es war ein göttlicher Anblick und ein mutiges Wagnis unseres Kollegen so zum Gletscherskifahren auszurücken.
So, nach der Kabaretteinlage ging es dann aber endlich auf die Piste.
Nach der ersten Abfahrt mussten wir feststellen, dass ein anderes Mitglied von uns das Round Table-Skimeeting mit dem Trainingslager des jamaikanischen Skiverbandes verwechselte. Denn ungefähr so stand er auf den Latten. Nach erfolgreicher Unterbringung unseres Jamaikaners in einer Hütte, konnten nun doch noch einige Höhenmeter bei tollem Bergewetter gemacht werden. Natürlich kam den ganzen Tag der Spaß und die Vernetzung nicht zu kurz. Erfolgreich wurden Projekte besprochen, Willis diskutiert und Jagatees beschlossen.
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Beim anschließenden Apres-Ski, wo wir wieder alle vereint waren, sorgte der Alterdurchschnitt in der Schirmbar für großen Unmut. Die Damen waren im Schnitt 45 Jahre, aber halt … nicht was ihr denkt … unser Präsident fiel aus allen Wolken und machte sich auf die Suche nach älterem Gemüse. – Kein Scherz, so motiviert haben wir ihn schon lange nicht mehr erlebt … Genau so motiviert wie der DJ dieses Edelschuppens, welcher bei seinem Geschreie durch das Mikrofon die unglaubliche Meute von 100 Anwesenden aufheizen wollte. Durch das Brüllen verschiedenster Nationen wollte er die Leute zu einem „JAAAA“ oder „Hiiieeeerr“ bewegen, nur leider wählte er anscheinend immer die falschen Länder, denn das Spiel ging irgendwie in die Hose. Als er zum Schluss noch einen kleinen Funken Hoffnung für sich sah, wie er die Party jetzt zum Kochen bringen könnte ließ er ein locker lässiges „Und wo sind die Syrer“ durch die Lautsprecher. Spätestens da wussten wir, dass es Zeit war zu Gehen.

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Im Hotel angekommen beschlossen wir die bis dahin erfolgte ausschließliche flüssige Nahrungszufuhr mit dem reichhaltigen Buffet-Angebot zu ergänzen. Erfreulicherweise stellte sich heraus, dass auf dem Weg in das Zimmer noch die Hotelbar dazwischen lag – dieser Verlockung konnten natürlich die meisten von uns nicht widerstehen.
Unserer tollen Feierlaune verdanken wir noch einige sehr lustige Stunden, die durch erfolgreiche Abendaktivitäten wie Polonaisen durch die Zimmer der Frühschläfer oder das Präsidenten-Staubsaugen abgerundet wurden.

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Fazit: Hintertux wird uns – und wir werden Hintertux – in bleibender Erinnerung sein!!!

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